Georg-Büchner-Schule
 

Liebe Regenbogenkinder,

ich denke voller Freude an unsere gemeinsame Unterrichtszeit in diesem Schuljahr zurück. Wir haben viele schöne Stunden zusammen erlebt. Denken wir nur an unsere kleine Wichtelwerkstatt, das spanische Picknick und die kreativen Tonarbeiten, die ihr mit viel Liebe gestaltet habt. Ihr habt eure Vorträge fleißig vorbereitet und ein kleines Puppentheaterstück inszeniert. Auf eure Fortschritte beim Erlernen der spanischen Sprache könnt ihr stolz sein. Anhand unserer Übungen könnt ihr die Familie, das Zuhause und den Einkauf mit spanischen Wörtern und Sätzen beschreiben. Ich hoffe, dass die Wünsche aus eurer Flaschenpost in Erfüllung gegangen sind.

Und wer weiß, vielleicht findet sie ein Spaziergänger am schönen Ostseestrand!

Liebe Kinder, ich danke euch für die tolle Zeit, vermisse euer Lachen und freue mich auf ein Wiedersehen. Lernt fleißig und bleibt gesund!

Eure Frau Grimm


 

,Hoch hinaus" an der Georg-Büchner-Schule

Am 20. Februar 2020 fand wie alljährlich der Hochsprungwettbewerb statt. Aus den 4., 5. und 6. Klassen schafften alle Schüler die Starthöhe von 80 cm. Aus den 2. und 3. Klassen durften auch Schüler mitspringen. Das war eine Ausnahme, weil diese Schüler besondere Leistungen in den Übungsstunden zeigten. Wir sind immer höher gesprungen. Wenn jemand die Stange gerissen hat, haben Frau Aßmann und Herr Elmofty uns Tipps gegeben, wie wir besser über die Stange kommen. Der Grundschulrekord von den Mädchen wurde geknackt. Lena Becker und Inka Sommerfeld übersprangen die Höhe von 1,28 m. Lena schaffte es beim 2. Versuch und Inka bei ihrem 3. Versuch. Wir knackten somit den vor 15 Jahren aufgestellten Rekord um 1 cm.



Unsere Schüler zu Gast bei der Ökofilmtour

Auch in diesem Schuljahr machte die Ökofilmtour wieder Halt in Joachimsthal. Und natürlich nutzten alle Klassen unserer Schule die Möglichkeit, sich eine Auswahl der Festivalbeiträge anzuschauen. Die ersten und zweiten Klassen tauchten in die Welt der „Hörnchen“ ein und lernten Erstaunliches über diese besondere Tiergruppe. Gebannt folgten sie den Filmemachern auf der spannenden Reise rund um die Welt zu den verschiedensten Hörnchenarten. Wohl keiner der kleinen Zuschauer kannte zuvor das Riesenhörnchen, das in Indien lebt. Und auch ein durch die winterliche Dunkelheit gleitendes Flughörnchen ist ein beeindruckender Anblick, den unsere Schülerinnen und Schüler mit staunenden Blicken verfolgten. Für die älteren Schüler unserer Schule hielt die Ökofilmtour ebenfalls eine reichhaltige Auswahl an Filmbeiträgen bereit. So sahen die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen einen Film über die grenzenlose Wildnis des Oderdeltas. Schülerinnen und Schüler der vierten und fünften Klassen waren schockiert, welche Umweltsünden auf die „Spree“ wirken. Im Film „Die Spree in Gefahr“ werden am Beispiel dieses Flusses und seiner Entwicklung von der Quelle bis zur Mündung die Auswirkungen des Klimawandels greifbar dargestellt.

Wie schon in den Jahren zuvor waren unsere Kinder begeistert von den Filmbeiträgen. So mancher diskutierte auf dem Weg zurück zur Schule noch weiter über die Filminhalte. Und so manches Kind wird nach diesen tollen Filmen beim nächsten Waldspaziergang die Augen offener als sonst halten, auf der Suche nach den Wundern der Natur und mit der Erkenntnis im Gepäck, dass sie ein schützenswerter Teil unseres Lebens ist.



 

Die Schöne und ein gar nicht so biestiges Biest

Am Mittwoch, den 20.11. 2019, besuchten die 1. bis 5. Klassen das Theater in Schwedt. Dort gab es die Premiere der diesjährigen Weihnachtsinszenierung „Die Schöne und das Biest“. Pünktlich um 8:15 Uhr fanden sich die Schülerinnen und Schüler an der Bushaltestelle ein, um auf mehrere Busse verteilt in Richtung Schwedt zu starten. Die bereits bei der Anreise spürbare Aufregung der Kinder steigerte sich beim Erreichen des Theaters ins Unermessliche. Nachdem die Jacken verstaut, das erste Taschengeld am Süßwarenstand des Theaters ausgegeben und die Plätze im Theatersaal eingenommen waren, öffnete sich kurz nach Zehn Uhr der Premierenvorhang. Binnen kürzester Zeit waren die Kinder in den Bann der Geschichte gezogen und folgten der Hauptfigur Belle auf ihrem Weg, das verbitterte Herz des Biests zu erweichen. So mancher Schüler drückte sich ängstlich in den Sitz, als zwei furchteinflößende Wölfe über die Bühne stürmten und auch das Biest ließ mit seinem Gebrüll so manches Kind zusammenzucken. Am Ende hatte das Biest aber nicht nur Belles Herz, sondern auch das aller Kinder im Saal erobert. Dies zeigte sich, als es am Ende gegen einen Bösewicht im Fechtkampf bestehen musste, denn alle Kinder im Theater feuerten das Biest lauthals rufend an. Nachdem der Zauber, der auf dem Biest lag, gebrochen und der letzte Takt des finalen Abschlussliedes verklungen war, zollten die Kinder mit ihrem langanhaltenden Applaus und Zugaberufen dem Schauspielensemble ihren Respekt. Nach einer weiteren Zugabe schloss sich der Vorhang für diesen Tag zum letzten Mal und alle Kinder der Georg Büchner Schule fuhren erschöpft, aber auch glücklich nach Hause.

Besonderer Dank gebührt Frau Sekuterski, ohne deren fleißige Organisation dieser Theaterbesuch nicht möglich gewesen wäre.




Großes Dankeschön

Am vergangenen Samstagnachmittag gingen unsere Feierlichkeiten anlässlich des 60-jährigen Jubiläums unseres Schulgebäude zu Ende. Alle Veranstaltungen, das bestätigten uns viele Gäste, konnten erfolgreich durchgeführt werden. Wohl wissend, dass das nur durch die Unterstützung vieler fleißiger Hände möglich war, möchten wir uns bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken. Auch den Überbringern der vielen Glückwünsche und Geschenke gilt unser Dank.

Unsere Schülerinnen und Schüler erliefen beim Sponsorenlauf eine beachtliche Summe. Einige von Ihnen legten 5 km zurück. Bei den Läufern und Sponsoren möchten wir uns auch noch einmal recht herzlich bedanken und höflichst daran erinnern, das Geld entweder im Sekretariat abzugeben oder zu überweisen.

Bankverbindung des Schulfördervereins:

Sparkasse Barnim

IBAN: DE57 1705 2000 3400 3257 07

BIC: WELADED1GZE



„Welcher Oper kommt- oder wie kriegst´n du den Riesenkontrabass ins Auto?“

Fragen unserer Schüler rund um den Besuch der mobilen Kammeroper aus Berlin anlässlich des Jubiläums unserer Schule.

Ben der Berliner Bär in 3.Generation schnarchte auf seinem Rasenbett. Kinder umringten, belauschten und bestaunten den Bären. Ihr Kichern weckte ihn, Zeit für die Honigschrippe zum Frühstück. Ben liebt Honig, so oder so und nicht nur zum Frühstück, manches unserer Joachimsthaler Kinder auch, erfährt Ben Bär. Brot und Honig mit oder ohne Körner, lecker, lecker. Außerdem ist es so schön ruhig, so gemütlich, kaum auszuhalten hier. Ben genießt. Doch um die Ruhe ist´s geschehen, als der krähende Hahn Henry auftaucht, er möchte sich ebenfalls auf der Wiese niederlassen. Natürlich gibt es Streit.

Begleitet von Kontrabass, Klarinette und Bajan (ein besonderes Akkordeon) streiten sich Hahn und Bär um den Platz auf der Wiese. Die Mädchen und Jungen unserer Schule sollen mitentscheiden: Ist da genug Platz für beide? Nicht sofort waren sie sich einig, aber am Ende hieß es: Der Hahn soll bleiben!

Die Geschichte um Teilen und Toleranz, vorgetragen von Sopran- und Bassstimme begeisterte die jungen Zuhörer und Zuschauer in unserer Aula, für fast alle Kinder die erste Oper und die war richtig schön und viel zu kurz.

Hier sind einige Bilder von der Veranstaltung der Komischen Oper Berlin. Viele Dank für diesen gelungenen Vormittag:

  • Komische Oper_02
  • Komische Oper_03
  • Komische Oper_04
  • Komische Oper_08
  • Komische Oper_07
  • Komische Oper_06
  • Komische Oper_05
  • Komische Oper_09
  • Komische Oper_10
  • Komische Oper_11
  • Komische Oper_12
  • Komische Oper
  • Komische Oper_13


Für unsere Großen gab es eine Veranstaltung mit einem Jonglierzirkus. Wir sagen auch diesem Künstler unseren Dank.

  • Jonglierzirkus_02
  • Jonglierzirkus_03
  • Jonglierzirkus_04
  • Jonglierzirkus_08
  • Jonglierzirkus_07
  • Jonglierzirkus_06
  • Jonglierzirkus_05
  • Jonglierzirkus_09
  • Jonglierzirkus





Festveranstaltung in der Georg-Büchner-Schule


Nachdem an dem 13.09.19 der Unterricht für die Kinder schon nach der vierten Stunde endete, bereitete das gesamte Schulpersonal das Schulhaus für die abendlichen Festivitäten vor. Die Aula wurde festlich ausgeschmückt, die Flure auf Hochglanz poliert und die Klassenräume mit alten Schultischen aus dem Keller und FDJ-Hemden vom eigenen Dachboden bestückt.

Um 18 Uhr fand schließlich die lang ersehnte Festveranstaltung für geladene Gäste statt. Drei Schülerinnen, welche die Schule besucht haben oder es noch tun, leiteten durch das abwechslungsreiche Kulturprogramm, gespickt mit Tänzen, Musikstücken, Gedichtbeiträgen und natürlich den Festreden. Diese Reden wurden vom Joachimsthaler Bürgermeister Herrn Knaak-Reichstein, dem Amtsdirektor Herrn Protzmann und dem Schulleiter Herrn Goßlau gehalten. Sie berichteten über die vergangenen 60 Jahre, die Veränderungen des Schulgebäudes, aber blickten auch in eine hoffnungsvolle Zukunft.

Die anderthalb Stunden vergingen viel zu schnell, wie das Publikum rückmeldete. Doch im Anschluss gab es noch die Möglichkeit, gemütlich durch die Klassenräume zu schlendern. Dort ließen sich die Gäste in den unteren Räumen von der Methodenvielfalt im Anfangsunterricht begeistern und reisten im oberen Flur in der Zeit zurück.

Wer zu später Stunde noch Hunger bekam konnte diesen an dem reichhaltigen Büfett in der Pausenhalle stillen und den Abend gemeinsam in Erinnerung schwelgend ausklingen lassen.

Gina Mecke


Zum Abschluss fand ein großes Schulfest statt.



Musik liegt in der Luft

Die Freude an unserer Schule war groß, als im Frühjahr dieses Jahres ein nagelneues Klavier der Bechstein-Stiftung geliefert wurde. Die Bechstein-Stiftung verfolgt das Ziel, möglichst vielen Kindern den Zugang zu professionellem Klavierunterricht zu ermöglichen. Da wir eine Schule im ländlichen Raum sind, ist es für Eltern nicht immer leicht, ihre Kinder für Klavierstunden in die nächstgelegene Stadt zu fahren. Vor allem jüngere Kinder hatten deswegen in der Vergangenheit nicht die Möglichkeit, Klavierunterricht zu bekommen. Mit dem von der Bechstein-Stiftung gesponserten Klavier und unserem bereits vorhandenen Schulklavier waren nun ideale Bedingungen geschaffen, um vor Ort Klavierunterricht zu erteilen. Die angehenden Jungmusiker wollten am liebsten sofort an den Instrumenten loslegen, doch es fehlte noch ein Klavierlehrer. Diesen in unser schönes Städtchen zu locken, stellte sich als größeres Problem als gedacht heraus. Doch zum Ende des Schuljahres gelang es dann endlich mit der Kreismusikschule Uckermark einen erfahrenen Partner zu gewinnen. Pünktlich zum Schuljahresbeginn konnte nun also der Klavierunterricht starten. Dienstags und donnerstags erhalten 21 Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen bei Herrn Jose Sanchez, einem ausgebildeten Musikpädagogen, Klavierunterricht. So hoffen wir darauf, dass unsere klavierbegeisterten Schülerinnen und Schüler ihre Erfolge auch in größerem Rahmen bald zu Gehör bringen können.

Katharina Brunsch