Georg-Büchner-Schule
 

 

Auf in die Sommerferien

Hiermit möchten wir uns nicht nur von den Schülerinnen und Schülern der 6. Klassen verabschieden, die im nächsten Jahr auf ihre neuen Schulen wechseln, sondern auch von unserem langjährigen Schulleiter Jörg Goßlau.

Er wird jetzt in den wohlverdienten Ruhestand entlassen und darf sich auf lange Radtouren und erholsame Stunden in seinem Garten freuen. Wir möchten uns ganz herzlich für die vielen Jahre voller Engagement und Hingabe bedanken und hoffen, dass er uns von Zeit zu Zeit auf den Lehmbergen besucht.

Nun bleibt uns nur noch allen Schülerinnen und Schülern erholsame Sommerferien zu wünschen. Wir freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen im neuen Schuljahr.




23.04.2021  Neues vom Schulhof

Hiermit möchten wir uns ganz herzlich für die Neuerungen auf unserem Schulhof bedanken. Diese wären ohne unsere Sponsoren und fleißigen Arbeiter nicht möglich gewesen.

Bereits in den Osterferien hat Firma Wesebaum fleißig auf den Lehmbergen gewerkelt. Die schon maroden Abgrenzungen zum Sportplatz wichen neuen, stabileren L-Profilen aus Beton.  Sie wurden von der Firma Geithnerbau aus Ziethen gesponsert. Darauf sind schöne Sitzflächen aus Holz befestigt worden, welche die Zimmerei Gerth aus Friedrichswalde bereitstellte.

In dieser Woche kamen schließlich auch neue Spielgeräte dazu, welche die Stadt aus den Fördermitteln für unsere Schulkinder besorgt hat. Während die neuen Sitzbänke von den Kindern schon dankbar angenommen werden, gab es heute die Freigabe für das Reck und das Karussel. Die Schüler freuen sich schon darauf, die neuen Bereiche zu erkunden.

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Strahlende Kinderaugen

Die Vorweihnachtszeit ist wohl für alle Kinder die schönste Zeit des Jahres. Sie freuen sich auf‘s Plätzchenbacken, viele funkelnde Lichter in der Dunkelheit und sind natürlich jedes Jahr auf‘s Neue gespannt, was der Weihnachtsmann wohl bringen mag. Da in diesem Jahr, egal ob für Groß oder Klein, das Weihnachtsfest ein anderes sein wird als jemals zuvor, war es dem Team der Georg-Büchner-Schule wichtig, das  Gebäude in diesem Jahr ganz besonders schön weihnachtlich zu schmücken. So können sich die Kinder jeden Tag in der Schule an den strahlenden Lichtern, schönen Fensterbildern, dem großen Weihnachtsbaum und den lustigen Wichteln Jan und Henry, welche ganz neu in die Schule eingezogen sind, erfreuen. Jan und Henry schlichen durch das Schulgebäude und fanden ihren perfekten Standort. Hier begrüßen sie jetzt jeden Morgen alle Schulkinder. Wie in jedem Jahr in der Adventszeit ist auch unser Schulturm wieder aus der Ferne leuchtend zu erkennen. Auch die Stadt Joachimsthal machte sich Gedanken, wie man den Kindern eine kleine Freude bereiten könnte, da in diesem Jahr leider der Weihnachtsmarkt in Joachimsthal nicht stattfinden kann. Und so machten sich der Bürgermeister Herr Knaak-Reichstein gemeinsam mit dem Weinachtswichtel Frau Pfeiffer auf den Weg zur Schule, um allen Kindern mit einer kleinen Aufmerksamkeit den Tag versüßen. Dies sorgte natürlich für viele strahlende Kinderaugen.

Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit und schöne Ferien.



Von Hexen, Waldmärchen und Wortfabriken…

Abtauchen in Geschichten am bundesweiten Vorlesetag den 20.11.2020

Kinder träumen viel und gerne und lassen sich so für fantastische und spannende Geschichten schnell begeistern. Der bundesweite Vorlesetag möchte diese Begeisterung für Bücher und vorgelesene Geschichten schaffen und erhalten. In den vorherigen Jahren wurden zum Vorlesen in unsere Schule kleine und große Persönlichkeiten eingeladen, die den Kindern ihre Lieblingsgeschichten vorgestellt haben. Dieses Jahr konnte unter den besonderen Umständen der Vorlesetag nur im kleinen Rahmen stattfinden, aber alle haben mitgemacht! Wir haben den Tag zu einem gemütlichen Vorlesetag mit Geschichten um Mythen, Sagen und Fantasiereisen gestaltet und sind in fremde Welten abgetaucht, auf Besen geflogen und durch geheimnisvolle Wälder gestrichen.

In der Klasse 1a las Frau Sekuterski Europäische Märchen vor und Frau Mecke stellte der Klasse Flex b „Die große Wörterfabrik“ vor. In der 3a begeisterte Frau von Pruschak mit ihrem Lieblingsbuch „Das große Buch der kleinen Hexe“ die Kinder. Herr Beutler als Einzelfallhelfer in der 3b entführte in „Ein Waldmärchen“ in eine andere Welt. In der Klasse 4a bei Frau Köhler durften die Kinder selbst ihre Lieblingsgeschichten mitbringen und den anderen Kindern vorstellen. Auch im kleinen Rahmen war der Vorlesetag 2020 ein voller Erfolg, wir hatten alle großen Spaß!



„Georg“ – neuer Star auf dem Schulhof

Seit dem 06. Oktober haben wir ein neues Schulmitglied. Es heißt „Georg“ und steht auf unserem Schulhof. An heißen Tagen wird „Georg“ den Kindern der Schule Schatten spenden, wenn es regnet, wird er mit seinem breiten Dach vor Nässe schützen. „Georg“ ist der Name unseres neuen Pavillons, der am Montag mit einem kleinen Festakt eröffnet wurde. Bei dieser Gelegenheit bekam der Pavillon auch sein Namensschild von Edgar Jäckel, unserem Schülersprecher, umgehangen. Bereits in den letzten Wochen konnten die Schülerinnen und Schüler beobachten, wie auf der Sandfläche vor dem Sportplatz der Pavillon Stück für Stück Gestalt annahm. Den Zuschlag für den Pavillonbau hatte die Firma Pieper aus Althüttendorf erhalten. Nachdem die Fläche mit schwerem Gerät begradigt und vorbereitet worden war, begann der Bau der Pavillonseiten. Im Anschluss wurde der Dachstuhl errichtet. Dies war der Zeitpunkt für ein kleines „Richtfest“, das am 30. 09. stattfand. Wie das bei Richtfesten Tradition ist, schlug der „Bauherr“, in diesem Fall vertreten durch die Bauamtsleiterin unseres Amtes Frau Ostwald, einen Nagel ein. Nachdem das Dach gerichtet war, dauerte es gar nicht mehr lange, bis der Pavillon komplett fertiggestellt war. Aber unser neuer Pavillon ist nicht nur ein Meisterstück der Baukunst, sondern auch ein Beleg dafür, dass sich Eigeninitiative lohnt. Als nämlich vor drei Jahren die Idee für den Pavillon das erste Mal aufkam, sah es zunächst gar nicht so gut für die Verwirklichung eines solchen Projekts aus. Die Stadt Joachimsthal musste den Bau aus Kostengründen ablehnen. Für unsere Schüler war der Pavillon allerdings so wichtig, dass sie sich bereit erklärten bei einem Spendenlauf anlässlich unserer 60-Jahrfeier im letzten Jahr, möglichst viele Runden zu erlaufen. Natürlich paarten sich hier olympiaverdächtige Laufleistungen mit einer großzügigen Spendenbereitschaft von Eltern, Großeltern, Onkeln, Tanten, Bekannten und Geschwistern. Aber mit der Rundenanzahl und dem daraus resultierenden Erlös hatte am Ende doch niemand gerechnet: So wurden 2365 Runden erlaufen. Nachdem vom Gesamtbetrag 20 Prozent für jede Klasse abgezogen wurden, blieb ein Reinerlös von 9177,61 Euro für den Pavillonbau übrig. Und so wurde der Pavillonbau durch das Engagement der Schüler und ihrer Verwandten und Freunde doch noch möglich. Das zeigt doch: es lohnt sich, nicht einfach nur zu meckern, sondern auch mal Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Das ist auch gelebte Demokratieerziehung. Die Stadt steuerte noch für die durch die Firma Wesenbaum durchgeführten Tiefbauarbeiten um den Pavillon 2016,81 Euro zu. Nach diesem langen Weg, ganz wörtlich, war es uns wichtig, die Einweihung des Pavillons trotz Corona zu würdigen. Bei unserem kleinen Festakt waren dementsprechend Vertreter der Stadt, der Elternschaft und vor allem viele Schüler dabei. Und wenn dann endlich die Corona-bedingte Schulhofeinteilung wegfällt, kann „Georg“ von allen Schülerinnen und Schülern gleichermaßen genutzt werden.

 


Es wird wieder in die Tasten gehauen

Nach einer durch Corona bedingten Zwangspause startete mit diesem Schuljahr wieder der Klavierunterricht an unserer Schule. Immer dienstags und donnerstags musizieren nun im Einzel- oder Kleingruppenunterricht 15 junge Talente an den schwarz-weißen Tasten des Hoffmann Klaviers. Wie auch im letzten Schuljahr erfolgt der Klavierunterricht über eine Zusammenarbeit der Kreismusikschule Uckermark und unserer Schule. Im Zuge des Ganztags erhalten die Kinder der ersten und zweiten Klassen den Klavierunterricht in kleinen Gruppen. Die älteren Schüler bekommen ihren Unterricht am Nachmittag. Allein aus den neuen ersten Klassen sind fünf Kinder als Schüler dazugekommen. Damit scheint das Konzept aufzugehen, dass der Klavierunterricht dann besonders gut angenommen wird, wenn er vor Ort stattfindet. Gerade für die jüngeren Schüler ist dies ein gern genutztes Angebot, das keine zusätzlichen Fahrtwege für die Eltern notwendig macht. Zu verdanken haben wir diese Möglichkeit der Bechsteinstiftung, die unserer Schule kostenlos ein Klavier zur Verfügung stellt. Damit wir uns alle von den Fortschritten der heranwachsenden Pianisten überzeugen können, ist am Ende des Schuljahres ein kleines Vorspiel in der Aula geplant. Dann kann sich jeder von den Fortschritten unserer Schüler überzeugen. Denn wie schon Johann Wolfgang von Goethe sagte „Ohne Musik wär` alles nichts!“